Berichte 2010

Schwitztag (08. Mai)

Mit Putzlappen und Gartenschere im Einsatz für Südafrika
35 junge Freiwillige erschwitzten 1200 €

Für guten Durchblick sorgten am Samstag, den 8. Mai, fünfunddreißig junge Freiwillige. Sie putzten beim „Schwitztag“ der Evangelischen Jugend über 50 Fenster. Außerdem brachten sie Küchen auf Hochglanz und halfen älteren Menschen bei der Gartenarbeit. Der Einsatz der Jugendlichen mit Putzlappen und Gartenschere hat sich gelohnt. Nicht nur bei den fünfundzwanzig Auftraggebern in Stadt und Landkreis Regensburg, sondern auch bei den Jugendlichen war die Freude groß, denn an diesem Tag kamen 1200 € zusammen. Sämtliche Einnahmen gehen an ein Kinderheim in Südafrika.
„Das gesamte Geld, das wir bei unserem Arbeitseinsatz verdient haben, spenden wir an das Projekt Elonwabeni in der Nähe von Kapstadt. Dort finden Kinder ein Zuhause, deren Eltern an Aids gestorben sind. Außerdem lernen junge Frauen, Perlenarbeiten herzustellen, um damit etwas Geld zu verdienen“, erläuterte Freya Olbrecht aus dem Organisationsteam.
Unkraut jäten und Fenster putzen, Teppiche klopfen und Zäune streichen – so lauteten die Aufträge, die die Jugendlichen zu meistern hatten. Dabei gehört die Arbeit im elterlichen Garten oder Haushalt nicht gerade zu den Lieblingsbeschäftigungen der jungen Leute. „Aber bei so einer Aktion ist das etwas anderes! Da tue ich das für die Kinder in Südafrika. Denen will ich helfen, dass sie Zukunftschancen haben“, meinte Sälly Ostermeier, die extra aus Abensberg zum Schwitztag nach Regensburg gereist ist. Gemeinsam mit Teampartner Martin Schmid rückte sie unerwünschten Gewächsen in den Blumenbeeten einer älteren Dame zu Leibe. „Da war unheimlich viel zu tun! Zum Glück haben wir noch Verstärkung von einem anderen Team bekommen. Sonst hätten wir das nicht gepackt“, erzählte er. Als um 16:30 Uhr die letzten Mitarbeiter im Evangelischen Jugendwerk eintrafen, sah man deshalb viele verschwitzte und müde Gesichter.
Umso größer war die Begeisterung bei allen Beteiligten, als die Einnahmen des Tages zusammengerechnet wurden. Mit 1200 € übertrafen diese alle Erwartungen bei weitem. Harald Baude, Freiwilliger Sozialer Helfer im Evangelischen Jugendwerk, wusste warum: „Viele Auftraggeber waren sehr freundlich und haben zusätzlich zum Arbeitslohn noch eine ordentliche Spende drauf gelegt. Diese Unterstützung freut uns natürlich sehr!“ Auch einige Firmen trugen durch Sachspenden zum Gelingen des Schwitztages bei: Der RVV und das VW-Zentrum Regensburg sorgten für die Mobilität der jungen Freiwilligen und die Bäckerei Ebner für deren Verpflegung.

von Susanne Götte

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