Berichte 2011

Konzeptionsveröffentlichung (24. Januar)

Mit neuem Konzept für Kinder und Jugendliche aktiv
Evangelische Jugend im Donaudekanat Regensburg präsentiert ihre Ziele für die nächsten Jahre

Evangelische Jugendarbeit ist inhaltsreich und lecker. Davon konnten sich fünfunddreißig geladene Gäste am Montag, den 24. Januar in der Straubinger Christuskirche überzeugen. Dort stellte die Evangelische Jugend im Donaudekanat Regensburg ihre neue Konzeption der Öffentlichkeit vor. Die Vorsitzende Franziska Werth präsentierte gemeinsam mit einigen weiteren Ehrenamtlichen sowie Dekanatsjugendreferent Marcus Schirmer die inhaltlichen Schwerpunkte der evangelischen Jugendarbeit für die kommenden Jahre. Das Team hatte sich dazu ein abwechslungsreiches Programm überlegt, in das die Gäste aktiv mit einbezogen wurden. So durften unter anderem Dekan Eckhard Herrmann und Kreisjugendringvorsitzender und MdL Josef Zellmeier bei Pantomime und Spontanzeichnungen ihre Kreativität beweisen. Den leckeren Höhepunkt des Abends bildete schließlich eine Torte, die mit einem Bild der vierundzwanzig Gemeinden des Donaudekanates dekoriert war.
Die Ausbildung und Begleitung von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern steht ganz oben auf der Agenda der Evangelischen Jugend. Dabei sollen die Kontakte zu den Kirchengemeinden intensiviert werden. „Wir wollen die Arbeit vor Ort unterstützen und miteinander vernetzen“, so formulierte Dekanatsjugendreferent Marcus Schirmer eines der Ziele für die nächsten Jahre.
Da dem Evangelischen Jugendwerk des Donaudekanates von der Landeskirche zusätzliche Stellen zugesagt wurden, solle es nun fünf Subregionen zwischen Osterhofen und Hemau, Neustadt/Donau und Maxhütte-Haidhof geben. „Für jede Subregion wird es einen Dekanatsjugendreferenten geben, der seinen Dienstsitz nach Möglichkeit vor Ort hat“, so Schirmer.
Wolfram Schröder aus dem Konzeptionsteam betonte den Wert der demokratischen Kultur, die in der Evangelischen Jugend herrsche. „Ohne die aktive Beteiligung von Ehrenamtlichen auch an wichtigen Entscheidungen geht bei der Evangelischen Jugend gar nichts – und das wird auch so bleiben“, meinte er. Dabei solle immer spürbar sein, dass die Evangelische Jugend ein christlicher Jugendverband sei. „Egal ob es eine Ferienfreizeit, die Offene Ganztagsschule oder ein Arbeitskreis ist – wir wollen nicht nur über christliche Werte reden, sondern auch versuchen, sie zu leben.“

von Susanne Götte

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