Berichte 2011

Schwitztag (07. Mai)

Arbeiten für die Zukunft von Kindern
Die Evangelische Jugend veranstaltete einen Schwitztag für Südafrika

Schwitzen für Südafrika stand am Samstag, den 7. Mai für die Evangelische Jugend im Donaudekanat in Regensburg und Neutraubling auf dem Programm. Auch die Evangelische Jugend der Straubinger Christuskirche veranstaltete zur selben Zeit einen „Schwitztag“. Mit Wischlappen, Gartenschere und großer Einsatzbereitschaft unterstützten 45 Jugendliche zahlreiche ältere Menschen oder junge Familien bei einfachen Haus- und Gartenarbeiten. Über 100 Fensterscheiben wurden so im Laufe des Tages geputzt, Keller und Dachböden entrümpelt und so mancher Vorgarten vom unerwünschten Löwenzahn befreit. Insgesamt 30 Auftraggeber machten die jungen Leute in Regensburg und Umgebung auf diese Weise glücklich. Angesichts der sommerlichen Temperaturen kamen sie dabei allerdings gehörig ins Schwitzen. Lohn der Mühen waren schließlich 1.543 € als Arbeitslohn und zusätzliche Spenden. Das gesamte Geld überweist die Evangelische Jugend im Donaudekanat an das Kinderheim und Familienzentrum Elonwabeni in Südafrika. Zu dieser Einrichtung in der Nähe von Kapstadt unterhalten die Jugendlichen bereits seit mehreren Jahren intensive Kontakte.
„Das ist mit Abstand das beste Ergebnis aller Schwitztage, die wir ja hatten“, freute sich Dekanatsjugendreferentin Susanne Götte aus dem Evangelischen Jugendwerk. Gemeinsam mit einem kleinen Team aus jungen Ehrenamtlichen und der Freiwilligen Sozialen Helferin Ann-Katrin Haffner hat sie die Aktion vorbereitet. Bei Ann-Katrin Haffner liefen zum Schluss alle Fäden zusammen: Insgesamt 20 Teams wurden zusammengestellt und mit den Auftraggebern zusammengebracht. „Zum Glück haben uns einige Firmen und der RVV ganz toll unterstützt, sodass wir genug Verpflegung für die Mitarbeiter hatten und sie alle gut zu ihren Einsatzorten kommen konnten.“ Und dort ging es meist richtig „zur Sache“. Große Fensterflächen im Wintergarten warteten auf die Reinigung, Dachböden mit Spinnweben mussten gesäubert oder Gardinen aufgehängt werden. Zäune streichen und Kinder hüten gehörten zu den beliebteren Arbeitsaufträgen. „Was ich heute alles gemacht habe, das erzähle ich lieber nicht zuhause“, meinte ein Teilnehmer mit einem Grinsen. „Sonst darf ich daheim in Zukunft auch immer mithelfen – und darauf bin ich nicht so scharf! Beim Schwitztag mache ich aber gerne mit. Schließlich helfe ich dadurch Kindern in Not, damit sie eine gute Zukunft haben.“

von Susanne Götte

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