Berichte 2017

Schwitztag (06. Mai)

Schwitzen für einen guten Zweck!

„Ihr seid die Helden des Schwitztages und das hat Respekt verdient.“, so schreibt der FSJler der Evangelischen Jugend im Donaudekanat in seiner Dankesmail an die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Am 6. Mai waren sie unterwegs im Regensburger Stattgebiet und arbeiteten an verschiedensten Stellen um pro Stunde 5 Euro für einen guten Zweck zu verdienen. Wer Aufgaben im Haus oder im Garten zu verrichten hatte, konnte sich im Vorfeld anmelden und so wurden die Aufträge auf verschiedene Routen aufgeteilt, sodass insgesamt sechs Teams mit je zwei MitarbeiterInnen immer möglichst kurze Wege hatten und viele Aufträge reibungslos schaffen konnten. Regensburg ist kein kleines Dorf und so war das manchmal gar nicht so einfach. Aber mit der Unterstützung von RVV und Mercedes, von denen wir Einzelfahrkarten und einen Kleinbus zur Verfügung gestellt bekamen, war es um einiges leichter, die Strecken zu bewältigen.
Aber nicht nur zur besseren Mobilität trugen die Sponsoren bei. Auch Laabertaler versorgte uns mit Wasser und die Bäckerei Schifferl mit Brezen und Semmeln, dass den Mitarbeitern die Energie an einem der ersten wärmeren Tage nicht ausging. Dafür trafen sich alle in der Früh im Jugendwerk in der Hemauerstraße, um gemeinsam zu Frühstücken und sich für den Tag zu wappnen. Die Teammappen wurden erklärt, die Arbeitsteams eingeteilt und zwischendurch wurde des Öfteren gelacht. Ein sicheres Zeichen für eine gute Stimmung. Kurz bevor sich die Teams auf den Weg machten, hielt die Schirmherrin, Frau Bürgermeistern Malz-Schwarzfischer ein herzliches und motivierendes Grußwort.
Und dann ging es los. Zu Fuß, mit dem öffentlichen Bus oder dem Kleinbus zu den verschiedenen Auftraggebern. Diese waren meist ältere Menschen, die sich im Haushalt schwertun, einen großen Garten haben oder einfach Spaß daran haben mit anderen zu arbeiten und die Zeit zu verbringen. Oft wurden dabei Fenster geputzt oder Grundreinigungsarbeiten im Haus vorgenommen aber auch Gartenmöbel gestrichen oder Pflanzen umgetopft.
Gegen 17:00 Uhr trafen sich alle Mitarbeiter wieder im Jugendwerk, um von den Erlebnissen und Erfahrungen zu erzählen. Bei zufriedener Stimmung wurden schließlich noch die Spendeneinnahmen gezählt. Insgesamt kam an diesem Tag ein Betrag von 600 Euro zusammen. Diese Spenden gehen an ein Projekt der Südzentraldiozöse in Tansania. Der Name ist „Elimu haina mwisho“ und bedeutet so viel wie "(Aus-) Bildung / Erziehung hat kein Ende“ und ist damit dem im Deutschen gebräuchlichen Sprichwort „man lernt nie aus“ ähnlich. Damit werden Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten unterstützt, die in prekären familiären Situationen leben, ihren schulischen Weg zu meistern.
Es war ein sehr gelungener Tag und wir hoffen, die Helden des Schwitztages auch im nächsten Jahr wieder für ihre Mitarbeit begeistern zu können.

von Sebastian Leßner

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