Aktuelles Projekt: Elimu haina mwisho

Elimu haina mwisho

So nennt sich ein Projekt aus der Südzentraldiozöse in Tansania. Wörtlich übersetzt bedeutet der Name so viel wie "(Aus-) Bildung / Erziehung hat kein Ende“ und ist damit nah an dem im Deutschen gebräuchlichen „man lernt nie aus“. Das Projekt unterstützt Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten, die in prekären familiären Situationen leben, ihren schulischen Weg zu meistern.

Dabei verfolgt dieses Projekt unterschiedlichste Ziele:
Geistliches Ziel ist, sich auf Augenhöhe auszutauschen, gemeinsam zu arbeiten und zu beten und das Ganze in einem christlichen Horizont geschehen zu lassen.
Wirtschaftliches Ziel ist es, den jungen Menschen in der Südzentraldiözese, die in prekären familiären Situationen leben, mit der Schulbildung ein Fundament für ihren Beruf zu geben. Sie werden damit ihre Familie unterstützen können, die im besten Fall selbst aus der prekären Lage kommen kann.
Die jungen Menschen in prekären familiären Situationen kommen einerseits aus Haushalten, wo die Eltern an AIDS verstorben sind oder aus Haushalten, wo der Vater die Familie verlassen hat. Die Familie versucht, sich selbst zu helfen. Aber wenn zu viele Kinder in die Schule gehen möchten ist es sehr schwer, die Schuluniform, das Schulmaterial oder das Schulgeld zu finanzieren. Unser Ziel ist, diese Familien zu entlasten und mit der Übernahme der für die Schulausbildung notwendigen Finanzen die Situation für alle Familienmitglieder zu entspannen.

Bei diesem Projekt kann man schon mit einer kleinen Summe eine große Wirkung erzielen. Aber für viele Familien bleibt es unbezahlbar:

Bei diesem Projekt sind wir in engem Kontakt mit der Evangelischen Jugend Augsburg sowie der Evangelischen Jugend in Bayern. Die Evangelische Jugend Augsburg steht in direktem Kontakt mit Hauptamtlichen der evangelischen Kirche in Tansania, die dieses Projekt mitbetreuen und es finden auch regelmäßig Besuche aus Deutschland statt, sodass ein intensiver Austausch besteht. Das von uns gesammelte Geld wird direkt an die Kooperationspartner vor Ort übergeben.

Für mehr Informationen steht Dekanatsjugendreferent Sebastian Leßner zur Verfügung.